Kurort Bärenfels

Gasthof Bärenfels - Urlaubsarrangement

  • 6 Übernachtungen inkl. Biofrühstück vom Buffet + Begrüßungsdrink
  • 6 x 1 Abendessen nach Ihren Wünschen á la carte dazu je ein Getränk (Glas Wein, kleines Bier oder alkoholfreies Getränk)
  • 1 geführter Tagesausflug mit dem Kleinbus nach Dresden oder eine Erzgebirgsrundfahrt
  • 1 geführter Tagesausflug in die Goldene Stadt Prag, inkl. Stadtrundfahrt + Burgbesichtigung
  • 1 Entspannungsmassage mit unserem Brainlight-System

Komplettpreis für vorgenannte Leistungen:
312,00 € pro Person im Doppelzimmer, 360,00 € pro Person im Einzelzimmer

Eine Verlängerung ist möglich. Fragen Sie danach.

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Nutzen Sie unser Jahresangebot “Wanderurlaub im Osterzgebirge”

  • 6 Übernachtungen mit 3/4-Wohlfühlpension d.h.:
    Biofrühstück vom Buffet
    Kaffeeklatsch (15 – 17 Uhr = Tasse Kaffee/Tee und 1 Stück Tageskuchen)
    3-Gänge-Abendmenü
  • 1 x Wohlfühl-Entspannungs-Massage
  • 1 Wanderkarte pro Zimmer und viele Wanderempfehlungen
  • 1 x Benutzung unserer Wellness-Infrarotkabine mit Leih-Bademantel

Komplettpreis: 294,00 € pro Person im Doppelzimmer (EZ = 342,00 €/p.P.)

Verlängerung möglich!

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Glocken des Friedens im Kurpark Bärenfels

Diese Anlage im Kurpark Bärenfels wurde im Jahre 1955 in NAW-Stunden (freiwillige kostenlose Arbeitseinsätze) durch die Bürger des Ortes errichtet. Die Glocken sind aus Meißner Porzellan und wurden im Jahre 1947 Bärenfels von der Manufaktor in Meißen gestiftet.

Die ersten Jahre wurden die Klöppel der 25 Glocken über Druckluft und Blasebalgs und ab 1971 elektromagnetisch ausgelöst. Die Anlage wurde über Walzen und Papierlochstreifen gesteuert. 1986 wurde dann aufgrund des Verschleißes dieses Mechanismus eine elektronische Steuerung eingebaut. Es ist auch das einzige derzeit bekannte Porzellanglockenspiel in einer Höhenlage von 700 m, das ganzjährig in Betrieb ist.

Je nach Jahreszeit variieren Spielzeiten und auch die angespielten Lieder

Was gerade gespielt wird
und weitere Informationen erhalten Sie hier →

Hinweis:
An Wintertagen mit Temperaturen unter minus 12° C bzw. bei starkem Rauhreifansatz wird die Anlage abgeschaltet. Da die Klöppel und Glocken starken Schwankungen der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, bedarf es schon eines nicht unerheblichen Wartungsaufwandes, die Anlage in ihrem Zustand zu erhalten.

Am nördlichen Rand der Ortschaft Bärenfels findet sich der historische Forsthof.

Otto Eduard Schmidt schreibt in seinem Buch „Kursächsische Streifzüge“ 1928, Seite 316: „Vielleicht schon vorher (vor 1519) war jenseits des tiefeingeschnittenen Weißeritztales das Bernsteinsche Vorwerk Bärenfels angelegt worden, aus dem das selbständige Rittergut Bärenfels hervorwuchs, jetzt der Sitz der Forstmeisterei.“ Im 17. Jahrhundert übernahm der sächsische Kurfürst Johann Georg der Erste den Besitz, das Rittergut wurde zur Oberförsterei und ist seit dieser Zeit ununterbrochen Sitz einer Forstverwaltung.

1832 wurde durch Heinrich Maxmilian von Klotz eine Samendarre nach dem Beispiel der ersten Darre, die in Laußnitz bei Königsbrück errichtet wurde, an das Stallgebäude angebaut. Diese historische Darre ist noch originalgetreu vorhanden.

Seit 1990 werden die fast fünfhundert Jahre alten Gebäude umfassend saniert und von der Sächsischen Forstverwaltung als Dienstsitz genutzt.

1926 kam der Forstmann Hermann Krutzsch als Forstamtsvorstand nach Bärenfels. Er brachte die Ideen der naturgemäßen Waldwirtschaft nach Bärenfels und begann einen waldbaulichen Dauerwaldversuch auf 170 Hektar Waldfläche. Ziel war der Aufbau von gruppen- bis horstweise gemischten, ungleichaltrig aufgebauten Wäldern mit standortsgemäßen Baumarten, die in ihrer Holzqualität und ihrem Vorrat in bester Verfassung sein sollten. Seine Ideen haben nachfolgende Forstgenerationen aufgegriffen und mit Fingerspitzengefühl fortgeführt. Davon erzählen die naturnahen Wälder rund um Bärenfels heute sehr eindrucksvoll.

 

Eine sehr sehenswerte Ausstellung informiert die Besucher über die Geschichte der Wälder im Osterzgebirge sowie das Leben und die Arbeit von Hermann Krutzsch.

Rund um den Forsthof zeigt das im Jahr 2000 angelegte Arboretum die typischen Baum- und Straucharten von acht natürlichen Waldgesellschaften. Das Arboretum ist auch ohne Führung jederzeit begehbar. Daneben vermittelt der Rundgang „Historische Forstwirtschaft“ im Außenbereich dem Besucher, was sich hinter dem Begriff „Festmeter“ verbirgt, wie ein Holzkohlemeiler aufgebaut ist und was früher die Frauen in einem Pflanzkamp zu tun hatten.

Eine Wanderung entlang der Naturlehrpfade über den angrenzenden Hofehübel lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Hier lässt sich viel Interessantes zu den heimische Tier- und Pflanzenarten entdecken und man bekommt einen Einblick in die Anfänge der naturgemäßen Waldwirtschaft.

Walderlebniszentrum Forsthof Bärenfels

   

Staatsbetrieb Sachsenforst Forstbezirk Bärenfels

Alte Böhmische Straße 2
01773 Altenberg OT Bärenfels
Telefon: (035052) 613-0
Telefax: (035052) 613-28

 

Führungen durch die Ausstellung:

  • mittwochs 10.00 Uhr
  • Treffpunkt: vor dem Forstbezirksgebäude
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     

Geschichtliche Informationen stammen aus dem Buch „Kurort Kipsdorf und Umgebung“ Band II, der vom Heimatverein Kipsdorf e.V. unter Leitung von Dr. Gerhardt zusammengestellt und herausgegeben wurde.

Umgeben von Wäldern und blühenden Gebirgswiesen liegt, eingebettet vom Spitzberg (750m) und Hofehübel (740m), begrenzt von den Gebirgsflüssen Pöbelbach und Rote Weißeritz der kleine, 340 Einwohner zählende Kurort Bärenfels.

Ein Ort der Ruhe und Erholung

Der Kurort eignet sich besonders zur Erholung von Stress, körperlichen Überlastungen und nach überstandenen Krankheiten. Bärenfels ist kein Luxusort mit vielen Vergnügungseinrichtungen, sondern ein Ort der Ruhe und Entspannung.

Internet: www.baerenfels.de