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Hochmoor


Das Georgenfelder Hochmoor ist das am weitesten nach Osten vorgeschobene Mittelgebirgshochmoor Deutschlands. Weitere Mittelgebirgshochmoore finden wir im Harz und im Thüringer Wald. Die bewaldeten Abschnitte dieser Hochmoore sind von Fichten gekennzeichnet, die Moorkiefer fehlt hier von Natur aus vollkommen. Im Erzgebirge dagegen bildet die Moorkiefer ausgedehnte Bestände. Auch im Klima zeigen sich die Unterschiede. Vor allem die Temperaturverhältnisse sind im Erzgebirge bedeutend kontinentaler als im Harz und im Thüringer Wald.


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Das Naturschutzgebiet Georgenfelder Hochmoor gehört zu einem Moorkomplex, der sich südwestlich des Grenzortes Zinnwald- Georgenfeld in 865- 880 m Höhe vom Abhang der Lugsteine bis nach Böhmen erstreckt. Auf sächsischem Gebiet befindet sich mit einer Größe von etwa 12 ha nur rund ein Zehntel des gesamten Moorgebietes.
Bei uns dürfte heute nur noch ein Drittel des ehemaligen Moores vorhanden sein. Grund dafür ist der Torfabbau (vor allem vor 1900 und nach 1918) sowie die Austrocknung durch Wasserableitung im Neu- und im Grenzgraben. Um der Zerstörung des Georgenfelder Hochmoores durch den Torfabbau ein Ende zu setzen, kaufte der damalige Landesverein "Sächsischer Heimatschutz" im Jahre 1926 das Hochmoor auf und stellte es unter Naturschutz. Mit Ausnahme eines geringfügigen Abbaus nach 1945 wurde seither kein Torf mehr gestochen.


Öffnungszeiten: witterungsabhängig in der Regel von
Ostern bis Ende Oktober
täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr


Eintritt: Erwachsener (mit Kurkarte)
Kinder: 6-16 Jahre (mit Kurkarte)
Familienkarte


1,80 Euro (1,50 Euro)
1,30 Euro (1,00 Euro)
5,00 Euro
Kontakt: Georgenfelder Hochmoor
OT Zinnwald-Georgenfeld
Hochmoorweg 11
01773 Altenberg
Telefon 03 50 56 / 3 53 55
Förderverein für die Natur des Osterzgebirges
Bielatalstraße 14
01768 Bärenstein
Telefon 03 50 54 / 2 91 40

Web: www.botanischer-garten-schellerhau.de/moor.php